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Statine verlängern das Leben sogar im hohen Alter

Lesen Sie den Beitrag in der deutschen Aerztezeitung

Negativer Risikomarker

10.07.2019: Das ist neu! Der Hausarzt bestimmt Ihr Risiko für Herz- und Hirnschlag, sagen wir 20% in 10 Jahren. Eine neue Studie (https://doi.org/10.1016/j.jacc.2019.04.049) zeigt, dass dank der Bildgebung das Risiko neu eingeschätzt werden sollte. Liegt keine oder nur minime Plaque in der Halsschlagader vor, sinkt das Risiko um 60%, also von 20% auf 8%; liegen keine oder nur minime Verkalkungen in den Herzkranzgefässen vor, sinkt das Risiko um 80%, also von 20% auf 4%. So kann man vermeiden, dass das Risiko falsch geschätzt und unnötige Behandlungen durchgeführt werden. Andere Risikofaktoren waren nicht von Bedeutung, wie z.B. die Messung des ABI (Druckmessung im Bein.

Muskelschmerzen unter Statinen

10. Juli 2019: Gemäss kontrollierten Studien (RCT) treten Muskelschmerzen unter Statinen (SAMS) zu 95% nicht auf. Gehäuft werden Muskelschmerzen unter Simvastatin bei Frauen beobachtet, wie ein neuer Artikel in futuremedicine zeigt. Für die Klinik wichtig ist auch die Beobachtung, das SAMS mit erhöhter CK-MB diagnostiziert werden können. Ein weiterer unabhängiger Prädiktor für SAMS waren ein erhöhter BMI.

Aspirin

28. Juni 2019: Aspirin schützt bei Personen mit Arterienerkrankung von Herz- und Hirnschlag. Ob eine Person durch Aspirin in der Prävention geschützt wird, hängt von zahlreichen Faktoren ab. Keinesfalls darf Aspirin nach Herzinfarkt oder Hirnschlag abgesetzt werden. Ob Sie Aspirin benutzen sollten wird hier beantwortet: https://kardiolab.ch/cv-risk-calculator/